Mechanische Verbindungstechnik

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      Arbeitsbereich

      Steigende Anforderungen bei der Herstellung energie- und ressourceneffizienter Produkte sowie umwelttechnische Aspekte setzen modulare, transportierbare sowie recyclebare Konstruktionen und Tragwerke voraus. Der damit verbundene Einsatz neuartiger Materialien lässt insbesondere die mechanische Verbindungstechnik in den letzten Jahren eine Renaissance erfahren.

      © Adobe Stock

      Der Forschungsgruppe Mechanische Verbindungstechnik umfasst verschiedene Forschungsschwerpunkte im Metallleicht- und Stahlbau, im Schienenfahrzeugbau sowie allgemein im Fahrzeug- und Maschinenbau. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir branchenspezifische Lösungen. Die richtige Auswahl und Beherrschung der Fügeverfahren
      entscheidet bereits zu Beginn der Produktentwicklung maßgeblich über die Funktionalität, Zuverlässigkeit und Sicherheit einer Konstruktion. Gleichzeitig hilft die für den jeweiligen Anwendungsfall optimale Fügetechnologie Kosten und Material während der Produktion und der Nutzung einzusparen.

      Unser Tätigkeitsbereich erstreckt sich von der Beratung zur Auswahl der optimalen Fügetechnologie über die Analyse des Tragverhaltens bis hin zum Ableiten geeigneter Bemessungsregeln entsprechend den Anforderungen aus dem jeweiligen Anwendungsfall. Unterstützt werden die theoretischen Betrachtungen durch das akkreditierte Prüflabor des Fraunhofer IGP, welches mit modernster Prüftechnik umfangreiche experimentelle Untersuchungen abbilden kann.

      Projektübersicht Mechanische Verbindungstechnik

      Kerbfallklassen

      Kerbfälle nach EC3

      Weiterentwicklung der Kerbfallklassen nach EC3 für nichtgeschweißte Konstruktionsdetails unter Ansatz der synthetischen Wöhlerlinie unter Berücksichtigung stahlbautypischer Fertigungspraxis

      Der Nachweis der Ermüdungsfestigkeit von Stahlbaukonstruktionen erfolgt i. d. R. nach dem Nennspannungskonzept. Dies ist ein leistungsfähiges Nachweiskonzept, welches insbesondere für die Bemessungspraxis in Ingenieurbüros, aber auch für die iterative Bemessung im Bereich von Tragstrukturen für WEA oder Brückenbauwerke von besonderer Bedeutung ist. Jedoch existieren, insbesondere für die nichtgeschweißten Konstruktionsdetails, Konservativitäten in der Bemessung, welche den stetigen Bestrebungen zur Realisierung von ressourceneffizienten und gewichtsoptimierten Strukturen entgegenstehen. Um dieser Differenz zu begegnen soll eine Erweiterung des Nachweiskonzeptes erfolgen, welches die Konservativitäten in der Bemessung beseitigt und zugleich die Einflüsse einer stahlbaulichen Fertigungspraxis geeignet berücksichtigt.

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      Leistungen

      • Beratung zu aktuellen Trends und Entwicklungen in der
        Fügetechnik
      • Erstellung von gutachterlichen Stellungnahmen und Prüfkonzepten
        für Verbindungen im Metallleicht- und Stahlbau
      • Ermittlung von Haftreibungszahlen nach DIN EN 1090-2
        Anhang G und TL/TP-KOR-Stahlbauten
      • Numerische Simulation (FEM) mit parametrisierter
        Modellbildung
      • Untersuchung der Schwingfestigkeit von Konstruktionsdetails
        und Verbindungselementen nach DIN 50100 und DIN
        969 (bis M72)
      • Wöhlerversuche zur Bestimmung von FAT-Klassen im Sinne
        der DIN EN 1993-1-9 bzw. FKM-Richtlinie
      • Entwicklung von Bemessungsalgorithmen und Prüfmethoden
        für nicht geregelte Fügeverfahren
      • Ableitung von Wartungskonzepten aus dem Vorspannkraft-
        Zeit-Verhalten (mechanische Wartungsfreiheit)
      • Durchführung von Drehmoment/Vorspannkraft-Versuchen
        nach DIN EN ISO 16047 (M5 bis M80)
      • Seminare zur Berechnung von Schraubenverbindungen
        nach DIN EN 1993-1-8 und -9 und VDI 2230
      • Zertifizierung und Fremdüberwachung der Hersteller von
        Bauprodukten als anerkannte Stelle nach den Landesbauordnungen
        der Bundesländer

      Ausstattung

      Prüflabor Fertigungstechnik Analytiklabor Eingesetzte Software
      • Statische Universalprüfmaschinen (bis 1000 kN)
      • Dynamische Pulsatoren (0,1…100 kN; 0,1…100 Hz)
      • Drehmomentprüfstand bis 500 Nm
      • Korrosionsprüfkammern/UV-Bestrahlungsanlagen
      • Klimakammern für Proben und Bauteilversuche (90 m³, -50…60 °C)
      • NC-Werkstatt für Probenpräparation und Vorrichtungsbau
      • Versuchstand zum konventionellen und ultraschallunterstützten Clinchen bis max. 50 kN
      • Versuchsstand zum Voll- und Halbhohlstanznieten
      • Prozessüberwachung für Setzprozesse (Kraft /Weg,
      • Drehmoment /Drehwinkel)
      • Auf- und Durchlichtmikroskope
      • Funkenemissionsspektrometrie
      • Heliumlecktestgerät
      • Härteprüfgerät
      • Catia V5
      • LS-Dyna
      • ABAQUS (Forschungslizenz)
      • Ansys Workbench V12